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Generative KI im Innovationsprozess: Wie das „Virtuelle User LAB“ den Produktinnovationsprozess verändert und besser macht

Die Integration generativer Künstlicher Intelligenz in den Produktinnovationsprozess eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten, Produkte schneller, fundierter und nutzerzentrierter zu entwickeln. Genau hier setzt das „Virtuelle User LAB“ an — ein interaktives Tool, das das interdisziplinäre Designstudio code2design gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO, Stuttgart entwickelt hat.

Das „Virtuelle User LAB“ nutzt generative KI, um intelligente Personas zu erstellen, weiterzuentwickeln und in dynamische Anwendungsszenarien einzubinden. In einem chatbasierten Interface übernehmen große Sprachmodelle wie ChatGPT die Rolle dieser Personas. So wird es möglich, mit virtuellen Nutzerprofilen (AI-Assistant) in Echtzeit zu interagieren — beispielsweise in virtuellen Fokusgruppen, bei der Bewertung von Produktideen oder zur Echtzeit-Validierung von Konzepten in Workshops.

 

KI als Impulsgeber im Produktinnovationsprozess

code2design unterstützt Unternehmen bei der Konzeption und Durchführung von Innovationsworkshops im Produktdesign und in der Produktentwicklung. Ziel dieser Workshops ist es, bestehende Produktportfolios, Zielgruppen sowie relevante Branchen- und Markttrends systematisch zu analysieren, um daraus neue Produktideen und tragfähige Konzepte abzuleiten.

Der Einsatz generativer KI in unseren „Innovations-Workshops“ erweitert diesen Prozess entscheidend und schafft neue Qualitäten in der Innovationsarbeit:

• Nutzerbedürfnisse präzisieren: Personas werden auf Basis von Zielgruppenmerkmalen, Verhaltensmustern und Vorlieben deutlich detaillierter und realistischer beschrieben.

• Personas generieren und erweitern: Die KI erstellt realitätsnahe Zielgruppenvertreter mit spezifischen Eigenschaften, Denkweisen und Anforderungen, sogenannte AI Agenten.

• Innovationsideen clustern: Ideen aus dem Workshop lassen sich schneller strukturieren, thematisch bündeln und relevanten Kategorien zuordnen.

• Erfolgsfaktoren analysieren: Produktideen können aus Sicht virtueller Personas bewertet werden, um Potenziale, Akzeptanz und Risiken frühzeitig besser einschätzen zu können.

 

Mehr Effizienz und höhere Qualität in Innovationsworkshops

Die Einbindung von KI in Innovationsworkshops bringt nicht nur methodische Vorteile, sondern verbessert auch den gesamten Workflow — von der Vorbereitung über die Durchführung bis zur Nachbereitung.

Zu den zentralen Mehrwerten gehören:

• Verbessertes Kundenverständnis: Nutzeranforderungen werden breiter, differenzierter und fundierter betrachtet.

• Zeitersparnis: Die Entwicklung, Verdichtung und Bewertung von Ideen erfolgt deutlich schneller.

• Bessere Dokumentation und Auswertung: Workshop-Ergebnisse können effizienter zusammengefasst und präziser beschrieben werden.

• Strukturierter Innovationsprozess: Teams erhalten schneller belastbare Entscheidungsgrundlagen für die Weiterentwicklung von Konzepten.

Das „Virtuelle User LAB“ ist damit ein zukunftsweisender Schritt in der Verbindung von generativer KI mit Innovationsarbeit. Es stärkt Unternehmen dabei, marktrelevante und nutzerzentrierte Produkte effizienter zu entwickeln und Innovationsprozesse strategisch weiterzudenken.

© Bild: Fraunhofer IAO

 

Weitere Anwendungsbereiche für generative KI und virtuelle Personas

Neben der Unterstützung von Innovationsworkshops bietet das „Virtuelle User LAB“ auch in anderen Unternehmensbereichen großes Potenzial.

Public Relations

Generative KI kann helfen, unterschiedliche Personengruppen gezielter anzusprechen und Kommunikationsmaßnahmen stärker an deren Erwartungen auszurichten. Auch für das Krisenmanagement lassen sich mögliche Reaktionen und Kommunikationsansätze vorab simulieren.

Marketing

Im Marketing unterstützt KI die Personalisierung von Kampagnen und die Entwicklung zielgruppengerechter Inhalte. Botschaften, Formate und Strategien können präziser auf unterschiedliche Nutzersegmente abgestimmt werden.

Vertrieb

Im Vertrieb ermöglicht das Tool eine stärkere Pitch-Personalisierung. Teams können Vertriebsargumentationen mit virtuellen Personas testen, schärfen und auf konkrete Zielgruppen zuschneiden.

Produkt- und Softwareentwicklung

In der Produkt- und Softwareentwicklung fördern virtuelle Personas ein tieferes Verständnis für Nutzungsbedürfnisse, Anwendungsprobleme und Erwartungen. Sie unterstützen sowohl die Ideenentwicklung als auch die Bewertung und Konkretisierung von Lösungsansätzen.

 

Fazit: Generative KI als Innovationsmotor

Das „Virtuelle User LAB“ zeigt, wie sich generative KI sinnvoll in den Produktinnovationsprozess integrieren lässt.

Für code2design ist das „Virtuelle User LAB“ ein konsequenter Schritt in Richtung einer modernen, daten- und nutzerzentrierten Innovationsarbeit. Es verbindet methodische Designkompetenz mit den Potenzialen generativer KI — und schafft so neue Perspektiven für marktrelevante, innovative Produkte.

Unternehmen erhalten in der Zusammenarbeit mit code2design somit ein leistungsfähiges Werkzeug, um InnovationsworkshopsProduktentwicklung und Produktdesign stärker an realen Nutzerbedürfnissen auszurichten, Prozesse zu beschleunigen und bessere Entscheidungsgrundlagen zu schaffen.

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