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Warum Markenorientierung im Innovations- management über wirtschaftlichen Erfolg entscheidet – Erkenntnisse aus dem Deutschen Markenmonitor 2026 und ein Praxisbeispiel von FSB

Im November 2025 wurde der Deutsche Markenmonitor 2026 vorgestellt – eine der wichtigsten Managementstudien zur Markenführung in Deutschland. Erstellt von der gmk Markenberatung und dem Rat für Formgebung, gibt sie Markenmacher:innen in herausfordernden Zeiten strategische Orientierung. Über 300 teilnehmende Unternehmen liefern dabei ein klares Bild: Markenorientiertes Innovations- und Designmanagement wird nach wie vor massiv unterschätzt.

Was der Markenmonitor 2026 zeigt – und warum die Ergebnisse alarmieren

Die Studie legt offen, wie selten Markenstrategie konsequent in Produktentwicklung, Servicegestaltung und Innovationsprozessen verankert ist. Einige zentrale Erkenntnisse:

Weniger als 50 % der Unternehmen nutzen handlungsleitende Vorgaben aus der Markenstrategie für Produktmanagement, Produktdesign oder Serviceentwicklung.
Wie sollen markentypische Angebote entstehen, wenn die Marke kaum berücksichtigt wird?

Nur 23 % der Unternehmen verbinden Inhalte aus ihrer Markenpositionierung mit ihrem Innovationsmanagement.
Innovationen verlieren dadurch ihre strategische Richtung.

Über 40 % der befragten Unternehmen beziehen die Marke gar nicht in die Entwicklung von Produkten, Services oder Software ein.
Eine vertane Chance für Differenzierung, Innovationskraft und Wertschöpfung.

Nur 19 % verfügen über eine aus der Markenstrategie abgeleitete Innovationsstrategie.
Lückenhafte Prozesse führen zu inkonsistenten Angeboten.

Diese Zahlen zeigen deutlich: Viele Innovationsprozesse laufen ohne Markenkompass – und damit ohne klare Destination.

 

Die positive Nachricht: Markenstarke Unternehmen sind wirtschaftlich erfolgreicher

Der Markenmonitor bestätigt erneut, dass Unternehmen mit einem ganzheitlichen Markenverständnis und klaren, markenbasierten Vorgaben für alle Unternehmensbereiche – von Produktmanagement über Innovation bis HR – langfristig erfolgreicher sind:

Kurz: Markenorientierung ist kein Kreativthema, sondern ein ökonomischer Erfolgsfaktor.

 

Wie markenorientierte Innovation gelingt – ein Praxisbeispiel: FSB

Wie strategisches Innovations- und Designmanagement effektiv mit Markenführung verknüpft werden kann, zeigt unser über drei Jahre dauerndes Engagement bei FSB (Franz Schneider Brakel).

Der 7-Schritte-Prozess: Von Zukunftsfragen zu markentypischen Produktinnovationen

Unser Prozess basiert auf einem systematischen, nutzerzentrierten und markenorientierten Innovationsansatz. In sieben klar definierten Schritten:

Zukunftsgerichtete Fragen stellen > Innovationsfelder identifizieren >Zielgruppen-Perspektiven integrieren > Bedarfe des Marktes präzise verstehen > Ideen generieren, die wirklich relevant sind > Markenpassung sicherstellen > Innovationen zur Serienreife entwickeln

So entstehen Produkte, die nicht aus Zufall, sondern aus einem strukturierten und erlernbaren Prozess heraus entstehen – immer mit Blick auf Marke, Nutzer und Markt.

IT’S NOT I-NNOVATION, IT’S WE-NNOVATION

Erfolgreiche Innovation entsteht im Team. Bei FSB wurde ein interdisziplinäres Innovationsteam aufgebaut – bestehend aus: Design, Marketing, Produktmanagement, Entwicklung, Vertrieb und externe Experten. Denn nur wenn alle Disziplinen beteiligt sind, entsteht ein durchgängiger, ganzheitlicher Produktentstehungsprozess (PEP).

Was FSB über die Zusammenarbeit sagt

Jochen Bauer, Geschäftsführer von FSB (2016–2022), fasst die Wirkung der Workshops so zusammen:

„Die Innovationsworkshops mit Michael Schmidt haben unsere Perspektive auf Innovation, Produktentwicklung und Design wesentlich erweitert. Die strukturierte Vorgehensweise hat es FSB ermöglicht, markt- und markenrelevante Innovationsfelder zu identifizieren und das bestehende Leistungsangebot kritisch zu analysieren.“

Weiter sagt er:

„Die Ergebnisse waren äußerst bereichernd und haben enormen Mehrwert geschaffen. Innovative Ideen wurden nicht als zufällige Einfälle betrachtet, sondern als Ergebnis eines klaren, erlernbaren Prozesses. Diese Workshops werden die Innovationskultur bei FSB nachhaltig verändern.“

Das Ergebnis spricht für sich:
6 innovative Produktideen wurden erarbeitet – 4 davon gingen in Serie.

 

Fazit: Markenorientiertes Innovationsmanagement ist der größte ungenutzte Hebel für Unternehmen

Der Markenmonitor 2026 zeigt deutlich, wie groß das strategische Potenzial ist – und wie wenig es aktuell genutzt wird. Unternehmen, die Markenstrategie konsequent ins Innovationsmanagement integrieren, schaffen:

Die Praxis zeigt: Es funktioniert – wenn man es systematisch macht.

Möchten Sie erfahren, wie unser 7-Schritte-Prozess auch Ihrem Unternehmen zu markentypischen Innovationen verhilft?

Gerne stellen wir Ihnen unsere Methode und alle relevanten Prozessschritte in einem persönlichen Gespräch vor.
Kontaktieren Sie uns – wir freuen uns auf den Austausch.

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